Jeden Sommer, von Mai bis September jätet das Neophyten-Team stundenweise invasive Pflanzen, denn Goldruten, Springkraut und Einjähriges Berufskraut verdrängen wertvolle und immer seltenere Einheimische. Weitere Hlefer sind jederzeit willkommen. Anmelden: m.eisenring@hotmail.ch
Einheimische Wildpflanzen und Tiere haben sich über Hunderte von Jahren zusammen entwickelt. Bienen beispielsweise sammeln Pollen für ihren Nachwuchs und bestäuben so gleichzeitig Wild- und Nutzpflanzen – eine unverzichtbare Leistung für uns Menschen. Exotische oder gezüchtete Arten sind für unsere Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel oft wertlos, weil sie gar keine Nahrung mehr liefern oder die Blüten so verändert sind, dass der Rüssel nicht mehr passt.
Einheimische und standortgerecht gepflanzte Arten sind robust und anspruchslos, die mehrjährigen winterhart, brauchen keinen Dünger, sind pflegeleicht und müssen im Sommer nur in Töpfen und Kistchen gegossen werden.
Nicht nur Wildbienen profitieren von mehr Natur vor der Haustür. Ganz nah ein Stück Natur erleben fördert die Gesundheit, lässt den Alltagsstress vergessen und ist für Kinder eine einzigartige Erfahrung, die kein Computerspiel ersetzen kann.